Psychische Behinderung
Psychische Behinderung
Aufnahme in das Berufsbildungswerk Hof findet auch der Personenkreis der psychisch behinderten und verhaltensauffälligen jungen Menschen, die wegen ihrer besonderen Verhaltensproblematik einen größeren Rehabilitationsbedarf haben, als er ihnen in den sonstigen Einrichtungen des gestuften Versorgungsnetzes zur beruflichen Rehabilitation angeboten werden kann. Das sind junge Menschen, die aufgrund einer Psychose, Neurose, Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung
-
während der Schul- oder Berufsausbildung durch eine psychische Erkrankung gescheitert sind,
- einer Berufsvorbereitenden Maßnahme zur Stabilisierung des Leistungsvermögens bedürfen
- nach klinischer Behandlung zur Stabilisierung und Anpassung an die Anforderungen des Ausbildungs- oder Berufsalltags noch therapeutischer und rehabilitativer Leistungen bedürfen, ohne Rückfälle zu erleiden.
Ziele und Leistungsangebot
-
allgemeine Ausbildungs- und Vermittlungsfähigkeit auf dem 1. Arbeitsmarkt
- Aufnahme der Ausbildung im Berufsbildungswerk Hof oder in einer wohnortnahen Reha-Maßnahme
- Reife für eine Anpassungsqualifizierung
- Ausübung einer Helfertätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
Das Berufsbildungswerk Hof hält neben langjähriger Erfahrung hohe fachliche Kompetenz und
strukturelle Angebote vor:
-
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einer langjährigen Berufserfahrung und
pädagogischen Zusatzqualifikation im Umgang mit psychisch Behinderten und verhaltensauffälligen Jugendlichen - einen breit aufgestellten Fachdienst, u. a. mit einem Diplompsychologen mit Approbation als Psychotherapeut, einem Diplom-Sozialpädagogen (FH) mit Zusatzqualifikation in systemischer Familientherapie oder Heilpädagogen, die Entspannungstraining nach Schultz oder Psychomotorik anbieten
- differenzierte Wohn- und Betreuungsformen im Internat
- Heilpädagogische Wohngruppen mit intensiver Betreuung
- differenzierte Beschulungsformen
- psychomotorisches Training
- Time-out-Betreuung
Netzwerkpartner
Die Grundlage des Berufsbildungswerkes Hof bildet ein Arbeitsprinzip, in dem eigenständige Disziplinen diagnostische aber auch therapeutische und rehabilitative Konzepte vernetzen und mit dem im Zentrum stehenden Rehabilitanden und seinem sozialen Umfeld möglichst eine Kooperationseinheit bilden. Dabei wird u. a. auf Netzwerkpartner zurückgegriffen wie:
-
Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie
- Fachärzte für Psychiatrie und Psychotherapie
- Sozialpsychiatrische Dienste (SPDI)
- Berufliche Trainingszentren (BTZ)
- Kinder- und Jugendpsychotherapeuten
Ansprechpartner für psychische Behinderung:
Rehabegleitender Dienst
