Kooperative Maßnahmen
Das Ziel der Vermittlung der Teilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt steht im Mittelpunkt der Arbeit des Berufsbildungswerkes Hof. Die enge Anbindung an die Wirtschaft im Raum Hof ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Berufsbildungswerk hält Kontakt zu rund 100 Firmen der Region. Akquise von passgenauen Betrieben (für Praktika, Ausbildung und Arbeitsvermittlung), die Berufsausbildung und die anschließende Integration in den Arbeitsmarkt stehen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit
Zielgruppe:
Das Angebot einer kooperativen Ausbildung mit Betrieben, der sogenannten wohnortnahen Reha, richtet sich an junge Menschen mit Lernproblemen, die in Vormaßnahmen bewiesen haben, genügend Kompetenzen zu besitzen um in einem Betrieb bestehen zu können. Dazu gehören Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, und angemessenes Auftreten. Wir bezeichnen diesen Bereich als Betriebsreife .
Finanzierung:
Kostenträger der Ausbildungsmaßnahmen nach § 14 SGB IX ist zu 100% die Agentur für Arbeit über deren Reha-Berufsberatung auch die Anmeldung im Berufsbildungswerk erfolgt. Dies bedeutet, dass sämtliche Kosten, die der Teilnehmer erhält, also Ausbildungsgeld, Fahrkosten, Verpflegungskosten etc. die Agentur für Arbeit an den Teilnehmer zahlt. Alle weiteren Kosten, wie etwa für Arbeitskleidung, Berichtsheft, Lernmaterial, Prüfungsgebühren oder Lehrgangsgebühren werden durch das Berufsbildungswerk übernommen. Dem Betrieb entstehen keinerlei Kosten.
Inhalt:
- Ausbildungen Regelung in den üblichen Ausbildungsordnungen und Ausbildungsplänen
- Beschulung: In der Regel in der Berufsschule des Berufsbildungswerks, oder in kooperierenden Berufsschulen
- Angebot: Berufsausbildungen in anerkannten Ausbildungsberufen und Besonders geregelten Ausbildungen nach §§ 66 BBiG (Berufsbildungsgesetz) oder § 42 HwO (Handwerksordnung), für jungen Menschen mit geringeren theoretischen Möglichkeiten
Ansprechpartner für Kooperation:
Frau. Dengler: Fachdienst 09281/759-178 marion.dengler@bbw-hof.de
