Autogenes Training
Für Auszubildende mit Beeinträchtigungen ist die Berufsausbildung und Integration in den Arbeitsmarkt eine große Herausforderung. Oftmals müssen außerdem auch die ersten Schritte zu einem selbstverantworteten Leben bewältigt werden.
In dieser Lebenssituation stehen die Jugendlichen unter erheblichem Stress und Belastungen, die sich in dieser Lebensphase als gesundheitlichen Beeinträchtigungen niederschlagen und Fortschritte hemmen oder blockieren können.
Etwas Stress muss sein. Er spornt zu Leistungen an und ist eine wichtige Quelle für Erfolgserlebnisse. Wenn jedoch der Stress überwiegt, wird das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Ruhe gestört.
Ziele und Leistungsangebote
Das Autogene Training ist eine Form der konzentrativen Selbstentspannung, die durch intensive Vorstellung von Körperempfindungen wie Ruhe, Schwere und Wärme herbeigeführt wird (Autosuggestion).
Wesentliche Ziele sind:
· Muskellockerung und entspannung
· Regulierung der Körpertemperatur
· Regulierung des vegetativen Nervensystems
· Stärkung des Selbstbewusstseins
Die Durchführung geschieht in einer Kleingruppe mit wöchentlichen Übungen von einer halben Stunde.
Die Teilnehmer sollen in den Übungen Sicherheit und Erfahrung gewinnen, um diese in ihrem Lebensalltag auch selbstständig anwenden zu können.
Ansprechpartner für Autogenes Training:
Rehabegleitender Dienst
